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Psyche und Figur Die Hauptfigur jeder Geschichte kann nur zum
Helden reifen, wenn ihr ein starker, glaubwürdiger Antagonist
gegenüber steht. Zu oft gibt es bei Schreiben, Inszenieren und
Darstellen dieser aber konzeptuelle Schwierigkeiten – eine
konfliktbezogene Herangehensweise kann diese aus dem Weg schaffen
und der Figur Leben einhauchen. Besonderes Augenmerk liegt in
diesem Seminar deshalb auf dem Neuen, das in der Wechselwirkung
zwischen Antagonist und Held entsteht, sich auf das Publikum
überträgt und bei diesem eine emotionale Reaktion auslöst. Diese
auch als psychotherapeutische Reise lesbare dramaturgische
Entwicklung der Figuren gelingt nur durch einen starken, wirksamen
Antagonist…
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Psyche und Figur Die Hauptfigur jeder Geschichte kann nur zum
Helden reifen, wenn ihr ein starker, glaubwürdiger Antagonist
gegenüber steht. Zu oft gibt es bei Schreiben, Inszenieren und
Darstellen dieser aber konzeptuelle Schwierigkeiten – eine
konfliktbezogene Herangehensweise kann diese aus dem Weg schaffen
und der Figur Leben einhauchen. Besonderes Augenmerk liegt in
diesem Seminar deshalb auf dem Neuen, das in der Wechselwirkung
zwischen Antagonist und Held entsteht, sich auf das Publikum
überträgt und bei diesem eine emotionale Reaktion auslöst. Diese
auch als psychotherapeutische Reise lesbare dramaturgische
Entwicklung der Figuren gelingt nur durch einen starken, wirksamen
Antagonisten. Um diese Antagonisten zu verstehen, erhalten die
Teilnehmer eine Übersicht spezieller Persönlichkeitsmerkmale an
Beispielen psychiatrischer Krankheitsbilder,
Persönlichkeitsstörungen und Psychopathien. Mit Fallbeispielen aus
Spielfilmen werden einzelne Persönlichkeitsstörungen
durchgearbeitet und ihr dramaturgisches Potential gewürdigt. Die
Konstruktion antagonistischer Figuren im Kontext einer
Filmdramaturgie erfolgt in der Gruppenarbeit und unter Zuhilfenahme
erprobter Techniken der modernen und klassischen Psychoanalyse. Die
Entitäten Konflikt, Neurose und Persönlichkeit wird dekonstruiert
und für die Dramaturgie passend neu zusammengesetzt. Psychische
Mechanismen werden erläutert und ihr dramaturgisches Potential
erklärt: Verdrängung, Verleugnung, Identifikation,
Reaktionsbildung, Vergessen, Sublimierung... Gemeinsam gearbeitet
wird mit Konzepten zum Persönlichkeitsstil (narzisstisch,
borderline, zwanghaft, antisozial, impulsiv, ängstlich-vermeidend),
sowie nach dem Modell der Selbstpsychologie, um psychische Merkmale
im Inneren einer Figur und im Bindungsverhalten nach Außen
darzustellen.
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