Psychologie für Mediatorinnen und Mediatoren - Narzissmus

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Beschreibung

Der Mediatoren-Alltag ist eine große Herausforderung, die täglich ein hohes Maß an Fachkompetenz, lebenspraktischem Urteilsvermögen und immer neuen wertgeleiteten Abwägungen erfordert.

Besonders komplex werden die Arbeitsvorgänge eines Mediators/ einer Mediatorin jedoch, wenn wir es mit psychischen Störungen zu tun haben auf der Seite der Klienten oder der Gegner.

Die neue Fortbildungsreihe „Wissen fürs Leben: Psychologie für Mediatoren“ soll in loser Folge Aufklärung über verbreitete psychische Krankheitsbilder, wie man sie erkennt und wie sie den Alltag der Mediatoren-Praxis beeinflussen, bieten. Zugleich soll es auch darum gehen, eine „Grenze der Machbarkeit“ für Mediatoren zu definiere…

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Der Mediatoren-Alltag ist eine große Herausforderung, die täglich ein hohes Maß an Fachkompetenz, lebenspraktischem Urteilsvermögen und immer neuen wertgeleiteten Abwägungen erfordert.

Besonders komplex werden die Arbeitsvorgänge eines Mediators/ einer Mediatorin jedoch, wenn wir es mit psychischen Störungen zu tun haben auf der Seite der Klienten oder der Gegner.

Die neue Fortbildungsreihe „Wissen fürs Leben: Psychologie für Mediatoren“ soll in loser Folge Aufklärung über verbreitete psychische Krankheitsbilder, wie man sie erkennt und wie sie den Alltag der Mediatoren-Praxis beeinflussen, bieten. Zugleich soll es auch darum gehen, eine „Grenze der Machbarkeit“ für Mediatoren zu definieren und aufzuweisen, wo der praktische Einsatz systemischer oder mediatorischer Hilfe naturgemäß zu kurz greift und therapeutische Intervention unabdingbar wird.

 

1. Narzissmus – Das verletzte Ich im Vorgang der Mediation

 Der schöne Jüngling Narziss verliebt sich dem Mythos zufolge unsterblich in sein Spiegelbild – und stirbt, verkettet in Wahnideen.

Narzissmus ist jedoch mehr als ein literarisches Motiv aus der Antike: es ist eine reale, tiefgreifende Persönlichkeitsstörung, die aktuellen Statistiken zufolge immer stärker zunimmt in der Bevölkerung. Die Wahrscheinlichkeit, dass auch Sie es in Ihrer Praxis als Mediator/in mit einem Narzissten zu tun haben, ist demzufolge recht hoch.

Doch was ist eigentlich Narzissmus? Wie erkennt man ihn, welche Symptome und „Warnsignale“ gibt es? Inwiefern unterscheidet sich ein Mediationsvorgang mit narzisstischen Klienten oder Gegnern von dem ganz normalen Alltag? Und welche Tipps und Strategien gibt es, dieser speziellen Herausforderung zu begegnen?

Dieses Tages-Seminar soll Ihnen helfen, sich mit der neuen beruflichen Herausforderung „Umgang mit narzisstischen Klienten oder Gegnern“ oder allgemein, narzisstischen Menschen, dergestalt anzufreunden, dass Sie sich wappnen können und lernen, Ihre Kraft gezielt einzusetzen. Zudem bietet Ihnen das neue Seminar, geleitet von der Philosophin und Psychologin Dr. Claudia Simone Dorchain, zahlreiche praktische Tipps zur Früherkennung und zum Umgang mit Narzissten in der Praxis. Am Ende werden Sie gut informiert über die Störungsbilder psychischer Krankheiten und deren Dynamik sein, sowie im beruflichen Alltag souveräner und erfolgreicher mit diesen unangenehmen „Zeichen der Zeit“ umgehen können.

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