Bewerbung bzw. Bewerbungstraining

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Beschreibung

Seminarziel:

Bewerbungstraining, Anschreiben - Lebenslauf - Vorstellungsgespräch...

Programm unserer Schulung:

Seminarziele:

Das Bewerbungsschreiben bringt Ihr Interesse an einer Stelle bzw. Mitarbeit im angeschriebenen Unternehmen zum Ausdruck und präsentiert Ihre Bewerbungsunterlagen. Betrachten Sie es allerdings nicht nur als eine Art formlosen Begleitbrief, vielmehr gilt dieses Schreiben weithin als sehr wichtiger und für den Bewerbungsempfänger aufschlussreicher Bestandteil Ihrer Bewerbungsunterlagen.
Daher müssen Sie in die Gestaltung und Formulierung des Bewerbungsschreibens schon etwas Mühe investieren. Bei den meisten mit Personalauswahl in Unternehmen und Personalberatungen befasst…

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Seminarziel:

Bewerbungstraining, Anschreiben - Lebenslauf - Vorstellungsgespräch...

Programm unserer Schulung:

Seminarziele:

Das Bewerbungsschreiben bringt Ihr Interesse an einer Stelle bzw. Mitarbeit im angeschriebenen Unternehmen zum Ausdruck und präsentiert Ihre Bewerbungsunterlagen. Betrachten Sie es allerdings nicht nur als eine Art formlosen Begleitbrief, vielmehr gilt dieses Schreiben weithin als sehr wichtiger und für den Bewerbungsempfänger aufschlussreicher Bestandteil Ihrer Bewerbungsunterlagen.
Daher müssen Sie in die Gestaltung und Formulierung des Bewerbungsschreibens schon etwas Mühe investieren. Bei den meisten mit Personalauswahl in Unternehmen und Personalberatungen befassten Mitarbeitern trägt das Bewerbungsschreiben ganz erheblich zur ersten Urteilsbildung über den Bewerber bei. Hier entscheidet es sich in aller Regel schon, ob an Ihnen Interesse entsteht und auch die anderen Unterlagen (vor allem Lebenslauf, Zeugnisse) aufmerksam gelesen werden oder ob Sie bereits jetzt zu jenen zählen, denen die Bewerbungsunterlagen mit einem Absageschreiben zurückgeschickt werden.

in gelungenes Bewerbungsschreiben informiert den Leser kurz (maximal 1 Seite DIN A 4) über vier wichtige Fragenkomplexe:

1. Angestrebte Position/Aufgaben

Schreiben Sie klar und verständlich, als was bzw. wofür Sie sich bewerben (nennen Sie auch Ihren möglichen Einstellungstermin!).
Vor allem bei Initiativbewerbungen und Bewerbungen von Hochschulabsolventen bleibt dieser Punkt oft nebulös. Es wäre z. B. nicht richtig zu schreiben, "... strebe ich bei Ihnen eine Stelle im Personalwesen an", sondern besser: "... sehe ich als Personalfachkauffrau meine Aufgaben als qualifizierte Sachbearbeiterin im Personalcontrolling."
Leider gibt es immer wieder Bewerber, die sich offenbar als Multitalente verstehen, sich vieles zutrauen und entsprechend bewerben, z. B.: "... würde ich bei Ihnen gern in der Qualitätssicherung arbeiten, aber auch andere Aufgabengebiete könnte ich mir vorstellen, vor allem Forschung/Entwicklung, Konstruktion, technischer Vertrieb." Solche Bewerber wirken nicht etwa mobil und flexibel (was sie vielleicht beabsichtigt haben), sondern eher gleichgültig oder unentschlossen, sie stoßen nur ausnahmsweise auf Gegenliebe.
Bewerben Sie sich auf eine Stellenanzeige, ergeben sich daraus fast immer die wesentlichen Hinweise, aber es ist nicht ratsam, nur zu schreiben: "... bewerbe ich mich für die in der Anzeige angebotene Position und die dort genannten Aufgaben." Greifen Sie statt dessen doch die entscheidenden Stichworte der Anzeige auf!


2. Anlass und Motiv der Bewerbung

Anlässe einer Bewerbung können telefonische Anfragen in Unternehmen sein (etwa bei einer Initiativbewerbung), Empfehlungen von Dritten u. ä. oder - wie heute noch überwiegend - eine Stellenanzeige des Unternehmens.

Beziehen Sie sich darauf, schreiben Sie beispielsweise "... komme ich gern auf unser Telefongespräch am 24. Mai zurück ..." oder "Ich habe Ihrem Stellenangebot in der XY-Zeitung vom 1. April entnommen, dass ...".

Beim Motiv haben Sie es wahrscheinlich etwas schwerer: "Warum bewerbe ich mich eigentlich für diese Aufgabe bei diesem Unternehmen?"
Es geht um Ihre Beweggründe für diese Bewerbung. Manches, vielleicht die "Wahrheit", kann und will man nicht schreiben, und Schmeicheleien, platte "Liebeserklärungen" o. ä. (leider gar nicht so selten) würden wahrscheinlich unglaubwürdig oder gar abschreckend wirken, wie z. B. "... war es schon immer mein Ziel, meine Kenntnisse und Erfahrungen in einem so erfolgreichen und attraktiven High-Tech-Unternehmen Ihrer weltweiten Bedeutung einzusetzen."
So oder ähnlich stellen sich zwar manche Unternehmen in einer Stellenanzeige vor, den Bewerbern nehmen sie solche Floskeln aber meistens übel.
Versuchen Sie es doch einmal ohne Schnörkel, sachlich und eher schlicht, z. B.:
"Nach inzwischen rund 4 Jahren erfolgreicher Tätigkeit als Qualitätsbeauftragter für Lichtwellenleiter und elektronische Komponenten im Bereich ... möchte ich gern als Leiter Qualitätswesen neue, verantwortungsvollere Aufgaben übernehmen."
Schreiben Sie es doch, wenn Sie einen weiteren Karriereschritt tun wollen, das ist ganz normal und wird Ihnen keiner übel nehmen.
Ihre Bewerbungsmotive sollten sich nicht hinter irgendwelchen, nur vorgeschobenen Nettigkeiten oder unter floskelhaftem Wortgeklingel u. ä. verbergen, sondern in gebotener Kürze, klar, sachlich und nachvollziehbar (plausibel!) hervorgehoben werden.

3. Derzeitige oder letzte Position, Aufgaben/Tätigkeiten und derzeitiger oder - z. B. bei Arbeitslosen - letzter Arbeitgeber

Der Bewerbungsempfänger muss sich schon aus dem Bewerbungsschreiben ein erstes Bild über Ihre derzeitigen (letzten) wesentlichen beruflichen Aufgaben, Ihre Position (z. B. Projektleiter) und Ihren Arbeitgeber machen können. Auch dabei gilt die Regel: kurz und konzentriert, verständlich, sachlich (Sie sollen doch hier keine Stellenbeschreibung abliefern)!
Manche Bewerber wollen in dieser Phase der Bewerbung ihren Arbeitgeber noch nicht nennen (sie fürchten vorzeitiges Bekannt werden ihrer Wechselabsicht und daraus evtl. Nachteile im Unternehmen). Dafür muss jeder Bewerbungsempfänger Verständnis haben, lassen Sie in diesem Fall unbesorgt den Namen Ihres Unternehmens weg.
Aber: Wenn unter Wahrung der gewünschten Anonymität möglich, ist ein Hinweis auf Branche und Art des Unternehmens angebracht, z. B. "... bin ich in einem ungekündigten Beschäftigungsverhältnis bei einem mittelständischen Unternehmen der elektrotechnischen Industrie."
Sind Sie derzeit arbeitslos oder läuft schon die Kündigungsfrist, weisen Sie darauf hin. Manche Bewerber scheuen sich davor, dies in ihrer Bewerbung anzugeben, oder sie umschreiben diesen Zustand mitunter recht erfinderisch - solche Zurückhaltung oder Interpretationsversuche sind unangebracht.

4. Vorhandene, für die angestrebte Position wichtige Qualifikationen (Kenntnisse, Erfahrungen).

In einem Stellenangebote werden beispielsweise oft bestimmte Qualifikationsanforderungen herausgestellt, weisen Sie darauf hin, wenn Sie diese erfüllen. Vielleicht haben Sie auch noch andere oder darüber hinausgehende Kenntnisse, Erfahrungen u. ä., die für Ihren potentiellen Arbeitgeber von Interesse sein könnten, weisen Sie auch darauf hin. Doch beachten Sie bitte, dass diese schon in einem erkennbaren Zusammenhang mit der angestrebten Stelle, den dortigen Aufgaben usw. stehen müssen. Man ist immer wieder aufs neue erstaunt, welche vollkommen unpassenden "Highlights" einige Bewerber hier hervorheben.
Den Abschluss des Bewerbungsschreibens bildet immer ein freundlich-netter Satz, mit dem Sie Ihre Hoffnung auf ein persönliches Gespräch o. ä. zum Ausdruck bringen, z. B.: "Ich würde mich freuen, wenn meine Bewerbung Ihr Interesse findet und ich mich Ihnen auch persönlich vorstellen dürfte."
Bewerbung hat zwar mit "Werben" zu tun und wird heute manchmal auch als Personalmarketing in eigener Sache definiert, doch sollten Sie sich im Bewerbungsschreiben (wie auch sonst) hüten, mit Eigenlob, Übertreibungen, vordergründigen Phrasen oder dem neuesten modischen Fachjargon den Leser von sich überzeugen zu wollen. In einem Bewerbungsschreiben stand z. B. einmal als "krönender Abschluss" der Satz: "Ich kann von mir behaupten, der Erfolg war mein steter Wegbegleiter."
Bleiben Sie sachlich, nennen Sie möglichst objektive, nachprüfbare "Qualitäten", Fakten, die für sich (und damit für Sie) sprechen können. Deren Bewertung sowie daraus zu ziehende Schlussfolgerungen sollten Sie dem Leser überlassen.
Werden von Ihnen, wie z . B. in Stellenangeboten hin und wieder zu lesen, Angaben zum möglichen Eintrittstermin oder zu Ihren Gehaltsvorstellungen gefordert, gehen Sie natürlich im Bewerbungsschreiben auch darauf ein.
Nennen Sie einen realistischen Termin, vermeiden Sie jedoch Angaben wie "sofort einsatzbereit", "jederzeit" - Sie signalisieren damit nur, dass Sie gewaltig "unter Druck" stehen, eigentlich schon gar nicht mehr frei entscheiden können ("nehme alles").
Hinsichtlich der Gehaltserwartungen tun sich viele Bewerber schwer, hier eine "Hausnummer" zu nennen. Entweder wollen sie damit erst bis zum Vorstellungsgespräch warten oder sie kennen einfach ihren "Marktwert" (noch?) nicht - beides wirkt tendenziell negativ. Wenn eben möglich, nennen Sie doch Ihre "Forderung", aber bitte nicht in Mark und Pfennigen, sondern gerundet auf volle Tausend und brutto bezogen auf das Kalenderjahr!
Selbstverständlich achten Sie neben dem Inhalt auch auf die äußere Form des Bewerbungsschreibens! Sie sollten schon zeigen, dass Sie in der Lage sind, einen kurzen Text fehlerfrei (verlassen Sie sich dabei nicht allein auf die Rechtschreibprüfung des Textverarbeitungsprogramms), übersichtlich und optisch ansprechend aufs Papier zu bringen.
Für das Bewerbungsschreiben nutzen Sie natürlich den PC mit Drucker oder eine Schreibmaschine - wählen Sie eine gut lesbare, nicht zu kleine Schrift!
Übrigens: Wenn Sie telefonisch zu normalen Tageszeiten (etwa 8.00 - 19.00 Uhr) erreichbar sind, empfiehlt sich die Angabe Ihrer Rufnummer. Sie können natürlich auch Ihre E-Mail-Adresse angeben, dann aber bitte regelmäßig in den "elektronischen Briefkasten" schauen (elektronische Bewerbung).
Zum Abschluss noch ein Hinweis: Vergessen Sie nicht, Ihren Absender anzugeben und das Bewerbungsschreiben zu unterschreiben (unglaublich, aber wahr, das wird von manchen vergessen)!

Kategorie Bewerbungstraining
Zielgruppen
  • Projektleiter
  • Teamleiter
  • Fach- und Führungskräfte aus allen Unternehmensbereichen

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