Sil Safety Integrity Level EN 61508 EN 61511
Folgende Begrifflichkeiten werden ausführlich erläutert und diskutiert:
- Risiko, tolerierbares Risiko, Risikominderung
- Gefährdungs- und Risikoanalyse
- HAZOP, Risikograf, Risikomatrix, LOPA
- Sicherheitslebenszyklus, Management der funktionalen Sicherheit
- Systematische und zufällige Fehler, erkannte und unerkannte Fehler
- MTBF, MTTF, MTTR, MRT, Ausfallrate
- Anteil ungefährlicher Ausfälle, Hardware Fehlertoleranz
- Systematische SIL-Eignung (Systematic Capability)
- Redundanz, Verfügbarkeit, regelmäßige Wiederholungsprüfung
- Unvollständige Wiederholungsprüfung (Proof Test Coverage)
- Gestaffeltes Prüfkonzept (NAMUR-Arbeitsblatt NA 106)
- Diagnose, Diagnosedeckungsgrad, Prozesssicherheitszeit
- Sicherheits-Int…

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Folgende Begrifflichkeiten werden ausführlich erläutert und
diskutiert:
- Risiko, tolerierbares Risiko, Risikominderung
- Gefährdungs- und Risikoanalyse
- HAZOP, Risikograf, Risikomatrix, LOPA
- Sicherheitslebenszyklus, Management der funktionalen Sicherheit
- Systematische und zufällige Fehler, erkannte und unerkannte Fehler
- MTBF, MTTF, MTTR, MRT, Ausfallrate
- Anteil ungefährlicher Ausfälle, Hardware Fehlertoleranz
- Systematische SIL-Eignung (Systematic Capability)
- Redundanz, Verfügbarkeit, regelmäßige Wiederholungsprüfung
- Unvollständige Wiederholungsprüfung (Proof Test Coverage)
- Gestaffeltes Prüfkonzept (NAMUR-Arbeitsblatt NA 106)
- Diagnose, Diagnosedeckungsgrad, Prozesssicherheitszeit
- Sicherheits-Integritätslevel (SIL)
- Ausfallwahrscheinlichkeit der Sicherheitsfunktion (PFD, PFH)
- Berücksichtigung mechanischer Komponenten beim SIL-Nachweis
- Betriebsbewährung nach NAMUR-Empfehlung NE130.
Gebräuchliche Methoden und Werkzeuge zur Risikoanalyse und Risikobewertung werden vorgestellt. Das prinzipielle Vorgehen bei der Durchführung einer FMEDA (Failure Modes Effects and Diagnostic Analysis) im Rahmen einer Geräteentwicklung wird anhand eines einfachen Beispiels erklärt. Die Methodik der SIL-Bewertung einer sicherheitstechnischen Einrichtung wird erläutert. Hierbei wird u. a. auch die Berechnung der Versagenswahrscheinlichkeit behandelt. Soweit erforderlich werden die Grundlagen der Zuverlässigkeitstechnik und der Wahrscheinlichkeitsrechnung in allgemein verständlicher Form präsentiert. Die Formeln zur PFD und PFH Berechnung aus dem Teil 6 der EN 61508 sowie die vereinfachten Formeln zur PFD Berechnung aus der VDI/VDE 2180 sind ebenfalls Gegenstand des Seminars.
Zum Thema
Elektrische/elektronische/programmierbare elektronische
Einrichtungen, die der funktionalen Sicherheit zuzuordnen sind,
müssen üblicherweise der internationalen Norm EN 61508 oder
einer daraus abgeleiteten Sektornorm entsprechen. Hierbei wird
mit Hilfe des Begriffs SIL (SIL = Safety Integrity
Level) die mit diesen Einrichtungen erreichbare Risikominderung
quantifiziert. Zur Bewertung des erreichten Safety Integrity Levels
ist es nötig, sowohl systematische, als auch zufällige Fehler zu
betrachten und diese mit geeigneten Maßnahmen zu vermeiden, zu
beherrschen oder wenigstens zu bewerten. Gegenstand des Seminars
ist es, die Denkweise der Norm zu vermitteln und das Verfahren zur
SIL Erreichung nachvollziehbar zu erklären. Grundlage
hierfür ist ein auf dem Risiko basierender Lösungsansatz.
Die Anforderungen an Gerätehersteller werden nur rudimentär
behandelt.
Das Thema Software ist nicht Gegenstand dieses Seminars.
Die ISO 13849 (Performance Level) wird nur auf Wunsch der
Teilnehmer kurz erläutert.
Teilnehmerkreis
- Mitarbeiter, die die Planung und Bewertung von sicherheitsrelevanten Funktionen durchführen
- Führungskräfte, die sich mit den Anforderungen dieser Normen vertraut machen wollen
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