FMEA – Effiziente System- und Risikoanalyse

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Beschreibung

Sie lernen zunächst die Grundlagen und Rahmenbedingungen der FMEA-Methode kennen.

  • Welche Gründe sprechen für den Einsatz der FMEA (regulatorische Anforderungen verschiedener Branchen wie z. B. Automotive, Medizintechnik und rechtliche Aspekte wie z. B. Produkthaftung, Kostenersparnis durch Fehlervermeidung, Know-How-Sicherung, Wissensmanagement) und wie bettet man sie in das QM-System (Chancen und Risiken nach ISO 9001) organisatorisch ein?
  • Worin unterscheiden sich eine Produkt- und eine Prozess-FMEA?
  • Welche Rahmenbedingungen (Teamzusammensetzung, Dokumente, Vorbereitungsarbeiten, Moderation, Software-Einsatz, erfolgskritische Faktoren) führen zu einer erfolgreichen Umsetzung?

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Sie lernen zunächst die Grundlagen und Rahmenbedingungen der FMEA-Methode kennen.

  • Welche Gründe sprechen für den Einsatz der FMEA (regulatorische Anforderungen verschiedener Branchen wie z. B. Automotive, Medizintechnik und rechtliche Aspekte wie z. B. Produkthaftung, Kostenersparnis durch Fehlervermeidung, Know-How-Sicherung, Wissensmanagement) und wie bettet man sie in das QM-System (Chancen und Risiken nach ISO 9001) organisatorisch ein?
  • Worin unterscheiden sich eine Produkt- und eine Prozess-FMEA?
  • Welche Rahmenbedingungen (Teamzusammensetzung, Dokumente, Vorbereitungsarbeiten, Moderation, Software-Einsatz, erfolgskritische Faktoren) führen zu einer erfolgreichen Umsetzung?

Das Seminar zeigt Ihnen, wie Sie durch ein pragmatisches und praxisorientiertes Vorgehen eine FMEA in sechs Schritten durchführen (Risikofilter und Fokuswahl, Strukturanalyse, Funktionsanalyse, Fehleranalyse, Maßnahmenanalyse und -bewertung, Optimierung).

In Gruppenarbeit erstellen Sie eine Produkt- und eine Prozess-FMEA, präsentieren Ihr Ergebnis und diskutieren die Schwierigkeiten und offenen Fragen bei der FMEA-Erstellung (u. a. Risikobewertung, Genauigkeit und Aussagekraft einer RPZ, Alternativen zur RPZ, Risikomatrizen, Aufgabenprioritäten, Tiefgang der Analyse, Nachhaltigkeit von Maßnahmen, Abgrenzung Produkt- zu Prozess-FMEA, FMEA-Moderation).

Zum Abschluss erfahren Sie, wie Sie die Methode weiterentwickeln können (z. B. Risikomatrix vs. RPZ) und welche Wechselwirkungen und -beziehungen zu anderen Methoden (z. B. Fehlerbaumanalyse, Poka Yoke, SWOT, 8D, Six Sigma) bestehen.

Der Ausblick auf aktuelle Entwicklungen und die Möglichkeit, teilnehmereigene Fragestellungen zu diskutieren, runden das Programm ab.

zum Thema

Fundierte Risikoanalysen gehören seit jeher zu den Sorgfaltspflichten, die ein produzierendes Unternehmen erfüllen muss. Dies gilt ganz besonders für die Entwicklung und Produktion sicherheitsrelevanter Produkte und Systeme. Systematisches Risikomanagement ist in einschlägigen Regelwerken wie IEC 61508, ISO 26262, IATF 16949, AIAG, VDA Bd.4, ISO 14971 u.v.a. explizit gefordert. ISO 9001:2015 fordert darüber hinaus einen durchgängigen „risikobasierten Ansatz“ zur Identifikation von Risiken und Chancen im gesamten Unternehmen.

Die weitverbreitete FMEA (Fehlermöglichkeits- und einflussanalyse) ist die ideale Methode, dieser Forderung auf höchst effiziente Weise nachzukommen. Äußerst wichtig dabei ist aber der richtige Umgang mit diesem Werkzeug, damit der Einsatz der FMEA einen echten Mehrwert erzeugt. Das Seminar vermittelt die Kompetenz zur gezielten, pragmatischen und dennoch regelkonformen Anwendung der FMEA.

Zielsetzung

  • Die Teilnehmer verfu¨gen u¨ber grundlegende Kenntnisse und kennen den Nutzen, die Einsatzgebiete, aber auch die Grenzen der FMEA-Methode.
  • Die Teilnehmer wissen, wie eine FMEA praxisgerecht und pragmatisch durchgefu¨hrt und gleichzeitig die formale Korrektheit bewahrt wird.
  • Die Teilnehmer sind in der Lage, als Auditoren beispielsweise im Rahmen von Lieferantenaudits FMEAs kritisch zu hinterfragen und auf methodische Korrektheit zu überprüfen.

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