Baugrunderkundung, Baugrundverbesserung und Gründungen für Windenergieanlagen

Dauer
Ausführung
Vor Ort
Startdatum und Ort

Baugrunderkundung, Baugrundverbesserung und Gründungen für Windenergieanlagen

Haus der Technik e. V.
Logo von Haus der Technik e. V.
Bewertung: starstarstarstarstar_half 9,2 Bildungsangebote von Haus der Technik e. V. haben eine durchschnittliche Bewertung von 9,2 (aus 25 Bewertungen)

Tipp: Haben Sie Fragen? Für weitere Details einfach auf "Kostenlose Informationen" klicken.

Startdaten und Startorte

placeEssen
7. Dez 2022 bis 8. Dez 2022

Beschreibung

Gerd Siebenborn von der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) bringt es auf den Punkt und beschreibt, was bei einer Baugrunduntersuchung besonders geprüft werden sollte: „Die örtliche Situation muss bei der Planung eines Erkundungsprogramms berücksichtigt werden. Des Weiteren sollten die Zuwegungen zu den Aufschlusspunkten und die Standfestigkeit des Bohrplanums erfasst werden. Die Qualität der geotechnischen Erkundung hängt maßgeblich von der Fachkompetenz der ausführenden Unternehmen und des eingesetzten Personals ab. Die Fortbildungs- und Qualifikationsnachweise des Personals der anbietenden Unternehmen sind mit der Angebotsabgabe vorzulegen. Mit der Ausführung der Aufschlussarbeiten ist grun…

Gesamte Beschreibung lesen

Frequently asked questions

Es wurden noch keine FAQ hinterlegt. Falls Sie Fragen haben oder Unterstützung benötigen, kontaktieren Sie unseren Kundenservice. Wir helfen gerne weiter!

Noch nicht den perfekten Kurs gefunden? Verwandte Themen: Einkauf, Supply Chain Management (SCM), Sourcing, Beschaffung und SAP Einkauf.

Gerd Siebenborn von der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) bringt es auf den Punkt und beschreibt, was bei einer Baugrunduntersuchung besonders geprüft werden sollte: „Die örtliche Situation muss bei der Planung eines Erkundungsprogramms berücksichtigt werden. Des Weiteren sollten die Zuwegungen zu den Aufschlusspunkten und die Standfestigkeit des Bohrplanums erfasst werden. Die Qualität der geotechnischen Erkundung hängt maßgeblich von der Fachkompetenz der ausführenden Unternehmen und des eingesetzten Personals ab. Die Fortbildungs- und Qualifikationsnachweise des Personals der anbietenden Unternehmen sind mit der Angebotsabgabe vorzulegen. Mit der Ausführung der Aufschlussarbeiten ist grundsätzlich ein qualifiziertes Unternehmen zu beauftragen. Geophysikalische und geotechnische Messungen im nicht ausgebauten Bohrloch sollten stets von Spezialfirmen ausgeführt werden.‟

Auf die Frage, wo er Verbesserungspotential bei der Baugrunduntersuchung sieht antwortet er wie folgt: „Insbesondere bei komplizierten geotechnischen und bohrtechnischen Verhältnissen wird empfohlen, wichtige Bohrparameter elektronisch durch einen Bohrdatenschreiber aufzuzeichnen um die geologische und geotechnische Beurteilung der erbohrten Schichtenfolge zu präzisieren und Fehlinterpretationen zu vermeiden. Es sollten folgende Parameter aufgezeichnet werden: Bohrfortschritt, Tiefe, Spüldruck, Andruck, Drehmoment, Spülmenge, Drehzahl, Schlagenergie, Mastneigung. Die Daten sollten auf der Baustelle als Ausdruck und digital zur Verfügung stehen.‟
 

Fachtechnisch unvollständige oder widersprechende Ausschreibungen führen häufig zu Missverständnissen und Nachträgen bei der Ausführung. Der Verzicht auf Überprüfung des eingesetzten Gerätes und des Personals fördert die Qualitätsminderung der gewonnen Proben. Bei der Gründung von Windenergieanlagen sollte der Ersteller aus qualitätsbezogenen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten des geotechnischen Berichts als Berater in geotechnischen Belangen bei Ausschreibung, Wertung und Durchführung der Baumaßnahmen hinzugezogen werden.

Der Leiter der Tagung Herr Christian Schümann, TÜV NORD EnSys GmbH & Co. KG, Gruppe Wind Standortgutachten Baugrunderkundung und Gründungsberatung, beantwortet die Frage nach dem Baugrundrisiko bei Erstellung der Windkraftanlagen wie folgt:

„Das Baugrundrisiko trägt grundsätzlich der Bauherr, denn er stellt den „Baustoff Boden“ zur Verfügung. Sollte also trotz einer sorgfältigen und fachgerechten Baugrunderkundung ein nicht vorhersehbarer Schaden an dem Bauwerk „Windenergieanlage“ entstehen, dessen Ursache dem Baugrund zuzuordnen ist, so spricht man vom sogenannten „Baugrundrisiko“, dass der Bauherr zu tragen hat. Der Begriff „Baugrundrisiko“ deckt jedoch nicht die Schäden ab, die auf eine ungenügende, nicht sach- und fachgerechte Baugrunderkundung zurückzuführen sind! Für derartige Schäden haftet der geotechnische Sachverständige.‟

Zum Thema

Die aktuellen Multi-Megawatt Windenergieanlagen stellen sehr hohe Anforderungen an die Tragfähigkeit des Untergrundes und an ihre Fundamente. Durch die standortbezogene Optimierung der WEA-Fundamente sowie den Einsatz von Verfahren zur Baugrundverbesserung lassen sich häufig Einsparpotenziale bei der WEA-Gründung realisieren.

The new multi-megawatt wind energy converters (WECs) make very high demands on subsoil bearing capacity and on wind turbine foundations. We can reasonably expect savings when foundation design and ground improvement processes are optimised to suit site-specific conditions.

Teilnehmerkreis

Mitarbeiter von Projektentwicklern und Windparkbetreibern, WEA-Herstellern sowie Gutachter, Ingenieurbüros und Investoren

Project developers and wind farm operators and staff, WEC manufacturers, experts, engineering consultants, investors

Werden Sie über neue Bewertungen benachrichtigt

Es wurden noch keine Bewertungen geschrieben.

Schreiben Sie eine Bewertung

Haben Sie Erfahrung mit diesem Veranstaltung? Schreiben Sie jetzt eine Bewertung und helfen Sie Anderen dabei die richtige Weiterbildung zu wählen. Als Dankeschön spenden wir € 1,00 an Stiftung Edukans.

Es wurden noch keine FAQ hinterlegt. Falls Sie Fragen haben oder Unterstützung benötigen, kontaktieren Sie unseren Kundenservice. Wir helfen gerne weiter!

Bitte füllen Sie das Formular so vollständig wie möglich aus.

(optional)
(optional)
(optional)
(optional)
(optional)
(optional)
(optional)
Damit Ihnen per E-Mail oder Telefon weitergeholfen werden kann, speichern wir Ihre Daten und teilen sie ggf. mit Haus der Technik e. V.. Mehr Informationen dazu finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.