Gebäudeautomation - Pflichten und Chancen nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz

DauerinfoDer für eine Lernmaßnahme erforderliche Zeitaufwand (z. B. ein Monat bei einem Lernaufwand von 32 Stunden)
StudienbelastunginfoDer von einem Teilnehmenden erwartete Gesamtaufwand, der sich aus Unterrichtsstunden und Stunden für das Selbststudium für die gesamte Lernmaßnahme zusammensetzt.
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Gebäudeautomation - Pflichten und Chancen nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz

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Startdaten und Startorte
computer Online: GoToWebinar
29. Sep 2026
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event 29. September 2026, 09:00-13:15, GoToWebinar, Gebäudeautomation - Pflichten und Chancen nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz
Beschreibung

Überblick, konkrete Vorgaben in Deutschland und Europa, Fördermöglichkeiten und Praxisfälle

Der Gesetzentwurf für das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) wurde am 15. Juli 2026 im Bundestag beschlossen. Eine Veröffentlichung im Bundesanzeiger ist nur noch eine Frage der Zeit und damit wird es das aktuelle Gebäudeenergiegesetz (GEG) ersetzen. Dabei ergeben sich sehr deutliche Änderungen im Umfeld von Monitoring und Gebäudeautomation.

Zum einen betrifft das die geänderten Anforderungen im neuen §56 („Gebäudeautomatisierung und -steuerung“) und zum anderen wird auf die elementar überarbeitete DIN/TS 18599-11:2025 als Grundlage für die Automationsgrade verwiesen.

Dabei sollte auch ohne gese…

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Überblick, konkrete Vorgaben in Deutschland und Europa, Fördermöglichkeiten und Praxisfälle

Der Gesetzentwurf für das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) wurde am 15. Juli 2026 im Bundestag beschlossen. Eine Veröffentlichung im Bundesanzeiger ist nur noch eine Frage der Zeit und damit wird es das aktuelle Gebäudeenergiegesetz (GEG) ersetzen. Dabei ergeben sich sehr deutliche Änderungen im Umfeld von Monitoring und Gebäudeautomation.

Zum einen betrifft das die geänderten Anforderungen im neuen §56 („Gebäudeautomatisierung und -steuerung“) und zum anderen wird auf die elementar überarbeitete DIN/TS 18599-11:2025 als Grundlage für die Automationsgrade verwiesen.

Dabei sollte auch ohne gesetzliche Leitplanken ein Mindestumfang an Gebäudeautomation umgesetzt werden. Gebäude benötigen in Deutschland rund 36 % des gesamten Endenergiebedarfs. Daher stellt die Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden einen zentralen Aspekt der Energiewende dar. Dabei reicht es im Rahmen einer Integralen Energieeffizienz nicht aus, sich nur auf die Technik und die Bauphysik zu fokussieren. Vielmehr bedarf es auch eines bedarfsgeführten Anlagenbetriebs mittels geeigneter Automatisierungsstrategien und eines Energiemonitorings.

Eine Gebäudeautomation, welche die Belange der Nutzerinnen und Nutzer berücksichtigt, ermöglicht eine Reduzierung des Energieverbrauchs von Gebäuden. Gleichzeitig können der Komfort und die Sicherheit verbessert werden. Ein intelligentes Gebäude ist eine Immobilie, die mit Hilfe automatisierter Prozesse wie Heizung, Lüftung, Klimatisierung, Beleuchtung, Sicherheit und andere Umweltsysteme als Reaktion auf die Belegung des Gebäudes oder äußere Bedingungen steuert. Es reagiert auf sich verändernde Gegebenheiten, und zwar autonom und im Interesse des Benutzers.

Zahlreiche europäische und nationale Vorgaben aus Richtlinien, Gesetzen und Normen geben Leitplanken vor, die vom Planer und Betreiber beachtet werden müssen. Dies umfasst auch das eingangs erwähnte Gebäudemodernisierungsgesetz und dessen Mindestanforderungen an die Gebäudeautomation im Nichtwohngebäude. Wichtig ist u. a. die Änderung, dass als Basis für die Klassifizierung nun die „Automationsgrade gemäß DIN/TS 18599-11“ und nicht mehr die „Automatisierungsgrade gemäß DIN V 18599-11“ verwendet werden. Hier gibt es sehr deutliche Unterschiede und somit gibt es hier erheblichen Informationsbedarf.

Was bedeuten diese Vorschriften konkret und wie können diese umgesetzt werden? Was ist bei Ausschreibungen zu beachten? Wann lohnt sich eine Gebäudeautomation finanziell und welche Förderungen gibt es, um eine zukunftsfähige Gebäudeautomation zu implementieren?

Das neu konzipierte Intensivseminar „Gebäudeautomation – Pflichten und Chancen nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz“ vermittelt eine Übersicht über die gesetzlichen Anforderungen und beschäftigt sich mit den konkreten Anforderungen auf europäischer Ebene und des aktuellen Gebäudeenergiegesetzes und des zukünftigen Gebäudemodernisierungsgesetzes. Anhand von Checklisten werden geeignete Automatisierungs-Optionen dargelegt. Fördermöglichkeiten werden aufgezeigt. Außerdem erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Tipps und Vorlagen zur Umsetzung in der Praxis

Lernziele

  • Nutzerin und Nutzer im Fokus – sinnvolle Auslegung einer Gebäudeautomation
  • Checklisten zur Auswahl einer optimalen Gebäudeautomation
  • Integrale Energieeffizienz – warum die Gebäudetechnik und die Bauphysik allein nicht ausreichen
  • Überblick über die gesetzlichen Anforderungen (inkl. EPBD, DIN/TS 18599, EN 15232/ISO 52120)
  • Konkrete Anforderungen aufgrund des aktuellen GEG (Gebäudeenergiegesetz) und des zukünftigen GModG (Gebäudemodernisierungsgesetzes) und den jeweiligen Normen
  • Klare Ansagen bei der Ausschreibung – worauf es ankommt

Das Unternehmen BHKW-Consult hat sich im Weiterbildungssektor auf die Bereiche "Blockheizkraftwerke (BHKW) und Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)" sowie "Energiewende" spezialisiert und bietet seit dem Jahre 2003 Konferenzen, Workshops und Seminare zu diesen Themenfelder an. Rund 1.000 Konferenzteilnehmer nutzen inzwischen jedes Jahr das Angebot der jährlich angebotenen 30 Veranstaltungen.

Das Portfolio reicht von eintägigen Intensivseminaren mit einem Referenten bis zu zweitägigen Konferenzen mit mehr als 14 Referenten. Einige Konferenzreihen werden jährlich wiederkehrend angeboten und fungieren inzwischen auch als Branchentreffen.
Hierzu zählt insbesondere die BHKW-Jahreskonferenz "BHKW – Innovative Technologien und neue Rahmenbedingungen", die seit 2003 jedes Jahr im April/Mai stattfindet und inzwischen von mehr als 230 Personen besucht wird. Aber auch die KWK-Jahreskonferenz im Oktober, die seit 2009 jährlich angeboten wird, darf sich inzwischen über eine Besucherresonanz von mehr als 150 Fachleuten freuen.

Der Fokus der Veranstaltungen liegt auf

  • einer hohen Qualität der Referenten
  • einer aktuellen Themenauswahl
  • einem angenehmen Ambiente bei der Wahl des Veranstaltungsortes
  • einer hochwertigen Verpflegung vor Ort
  • einer herausragenden Dokumentation mit Farbdrucken vor Ort und Downloadmöglichkeit nach der Veranstaltung
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