Brennstoffemissionshandelsgesetz und CO2-Kostenaufteilungsgesetz 2024 [Online]
Überblick, konkrete Vorgaben in Deutschland und Europa, Fördermöglichkeiten und Praxisfälle
Inhalt:
Gebäude benötigen in Deutschland rund 36 % des gesamten Endenergiebedarfs. Daher stellt die Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden einen zentralen Aspekt der Energiewende dar. Dabei reicht es im Rahmen einer Integralen Energieeffizienz nicht aus, sich nur auf die Technik und die Bauphysik zu fokussieren. Vielmehr bedarf es auch eines bedarfsgeführten Anlagenbetriebs mittels geeigneter Automatisierungsstrategien und eines Energiemonitorings.
Eine Gebäudeautomation, welche die Belange der Nutzerinnen und Nutzer berücksichtigt, ermöglicht eine Reduzierung des Energieverbrauchs von Geb…

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Überblick, konkrete Vorgaben in Deutschland und Europa, Fördermöglichkeiten und Praxisfälle
Inhalt:
Gebäude benötigen in Deutschland rund 36 % des gesamten Endenergiebedarfs. Daher stellt die Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden einen zentralen Aspekt der Energiewende dar. Dabei reicht es im Rahmen einer Integralen Energieeffizienz nicht aus, sich nur auf die Technik und die Bauphysik zu fokussieren. Vielmehr bedarf es auch eines bedarfsgeführten Anlagenbetriebs mittels geeigneter Automatisierungsstrategien und eines Energiemonitorings.
Eine Gebäudeautomation, welche die Belange der Nutzerinnen und
Nutzer berücksichtigt, ermöglicht eine Reduzierung des
Energieverbrauchs von Gebäuden. Gleichzeitig können der Komfort und
die Sicherheit verbessert werden.
Ein intelligentes Gebäude ist eine Immobilie, die mit Hilfe
automatisierter Prozesse wie Heizung, Lüftung, Klimatisierung,
Beleuchtung, Sicherheit und andere Umweltsysteme als Reaktion auf
die Belegung des Gebäudes oder äußere Bedingungen steuert. Es
reagiert auf sich verändernde Gegebenheiten, und zwar autonom und
im Interesse des Benutzers.
Zahlreiche europäische und nationale Vorgaben aus Richtlinien, Gesetzen und Normen geben Leitplanken vor, die vom Planer und Betreiber beachtet werden müssen. Auch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) legt Mindestanforderungen an die Gebäudeautomation im Nichtwohngebäude fest. Nichtwohngebäude, die bereits im Bestand und mit einer Heizung oder Klimaanlage von über 290 kW ausgestattet sind, müssen bis Ende 2024 mit einem Gebäudeautomatisierungssystem des Grades B oder besser sowie einer Energieüberwachungstechnik ausgestattet werden. Kurz- und mittelfristig ist eine deutliche Reduzierung der bisherigen Eingangsleistung (derzeit 290 kW) angedacht.
Was bedeuten diese Vorschriften konkret und wie können diese umgesetzt werden? Was ist bei Ausschreibungen zu beachten? Wann lohnt sich eine Gebäudeautomation finanziell und welche Förderungen gibt es, um eine zukunftsfähige Gebäudeautomation zu implementieren?
Das neu konzipierte Intensivseminar „Gebäudeautomation – Pflichten und Chancen nach dem Gebäudeenergiegesetz“ vermittelt eine Übersicht über die gesetzlichen Anforderungen und beschäftigt sich mit den konkreten Anforderungen auf europäischer Ebene und des aktuellen Gebäudeenergiegesetzes. Anhand von Checklisten werden geeignete Automatisierungs-Optionen dargelegt. Fördermöglichkeiten werden aufgezeigt. Außerdem erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Tipps und Vorlagen zur Umsetzung in der Praxis.
In Bezug auf die gesetzlichen Anforderungen verweist das GEG (Gebäudeenergiegesetz) auf die Automatisierungsgrade gemäß DIN V 18599-11. Diese Richtlinie wurde im Oktober 2025 deutlich geändert. Im Seminar wird die neue Checkliste sowie das geänderte Verfahren erläutert und eine direkt anwendbare Excel-basierte Arbeitsdatei zur Verfügung gestellt.
Lernziele
- Nutzerin und Nutzer im Fokus – sinnvolle Auslegung einer Gebäudeautomation
- Checklisten zur Auswahl einer optimalen Gebäudeautomation
- Integrale Energieeffizienz – warum die Gebäudetechnik und die Bauphysik alleine nicht ausreichen
- Überblick über die gesetzlichen Anforderungen (inkl. EPBD, DIN V 18599, EN 15232/ISO 52120)
- Konkrete Anforderungen aufgrund des GEG 2024 und der Normen
- Klare Ansagen bei der Ausschreibung – worauf es ankommt
Das Unternehmen BHKW-Consult hat sich im Weiterbildungssektor auf die Bereiche "Blockheizkraftwerke (BHKW) und Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)" sowie "Energiewende" spezialisiert und bietet seit dem Jahre 2003 Konferenzen, Workshops und Seminare zu diesen Themenfelder an. Rund 1.000 Konferenzteilnehmer nutzen inzwischen jedes Jahr das Angebot der jährlich angebotenen 30 Veranstaltungen.
Das Portfolio reicht von eintägigen Intensivseminaren mit einem
Referenten bis zu zweitägigen Konferenzen mit mehr als 14
Referenten. Einige Konferenzreihen werden jährlich
wiederkehrend angeboten und fungieren inzwischen auch
als Branchentreffen.
Hierzu zählt insbesondere die BHKW-Jahreskonferenz "BHKW –
Innovative Technologien und neue Rahmenbedingungen", die
seit 2003 jedes Jahr im April/Mai stattfindet und inzwischen von
mehr als 230 Personen besucht wird. Aber auch
die KWK-Jahreskonferenz im
Oktober, die seit 2009 jährlich angeboten wird, darf sich
inzwischen über eine Besucherresonanz von mehr als 150 Fachleuten
freuen.
Der Fokus der Veranstaltungen liegt auf
- einer hohen Qualität der Referenten
- einer aktuellen Themenauswahl
- einem angenehmen Ambiente bei der Wahl des Veranstaltungsortes
- einer hochwertigen Verpflegung vor Ort
- einer herausragenden Dokumentation mit Farbdrucken vor Ort und Downloadmöglichkeit nach der Veranstaltung
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