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Gesundheit und Medizin

Gesundheit ist für den Menschen von zentraler Bedeutung. Dabei ist sowohl der körperliche Gesundheitszustand als auch der mentale entscheidend für das Wohlbefinden. Laut der Weltgesundheitsorganisation ist Gesundheit definiert als “ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.” In den letzten Jahren ist die Lebenserwartung deutlich angestiegen. Während die Lebenserwartung im Jahr 1950 für neugeborene Mädchen bei 68,5 Jahren, für Jungen bei 64,6 Jahren lag, betrug die Lebenserwartung im Jahr 2004 für Mädchen 81,6 Jahre und für Jungen 75,9 Jahre. Nicht nur diese Zahlen sind deutlich angestiegen, nicht nur die Lebenserwartung hat zugenommen, auch der Anteil älterer Menschen in der Bevölkerung.

Berufliche Weiterqualifikation und gesundheitliche Prävention

Beide Entwicklungen haben nicht nur wesentlichen Einfluss auf das Gesundheitssystem, und rücken die Themen Alter und Pflege stärker in den Fokus gesellschaftlicher und politischer Diskussionen, auch für die Arbeitswelt zeigen sich deutliche Implikationen. Denn mit den beschriebenen demographischen Entwicklungen ist ein Mangel an jüngeren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu erwarten, bei gleichzeitigem Anstieg der Lebensarbeitszeit. Die Arbeitswelt ist so vor die Herausforderung gestellt, die Leistungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer mithilfe verschiedener Maßnahmen sicherzustellen. Berufliche Weiterqualifikation und gesundheitliche Prävention sind hierfür von zentraler Bedeutung. Doch wann fängt das Alter an? Eine genaue Grenze gibt es sicherlich nicht, sind der körperliche und mentale Gesundheitszustand individuell sehr unterschiedlich. Denn obgleich die körperliche Leistungsfähigkeit im Alter zwangsläufig abnimmt, besteht eine Trainierbarkeit und Kompensation durch Übung und Erfahrung. Neben reduzierten Sinnesleistungen (Hörvermögen, Sehleistung) zeigt sich eine Abnahme in der Informationsaufnahme und -verarbeitung, in Konzentration sowie Gedächtnisleistung bei älteren Menschen. Sind in der Arbeitswelt Arbeitnehmer vor die Aufgabe gestellt, möglichst optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen, sind auch Arbeitnehmer gefordert, einen gesundheitsförderlichen Lebens- und Arbeitsstil zu praktizieren.

Wachsender Bedarf an Pflege und Pflegepersonal

So ist einhergehend mit den demographischen Veränderungen auch mit einem wachsenden Bedarf an Pflegepersonal zu rechnen. Ist eine Ausbildung zur/m medizinischen Fachangestellten (früher Arzthelfer(in)) ein anerkannter und beliebter Ausbildungsberuf, bleiben Ausbildungsstellen in der Alternpflege häufig unbesetzt. Auch Pflegehelfer, die ältere Menschen u.a. im Privathaushalt unterstützen, betreuen und pflegen sind rar.

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