Buchhaltung und Buchführung werden umgangssprachlich oft synonym verwendet. Dies ist jedoch nicht ganz korrekt. Buchführung bezeichnet die Aufzeichnung aller Geschäftsvorgänge zeitlich geordnet und in Zahlenwerten, während Buchhaltung der Sammelbegriff für alle Abteilungen eines Unternehmens ist, die sich mit Buchführung befassen. In kleinen und mittelständischen Unternehmen kann dies eine einzige Abteilung sein, in großen Konzernen ist die Buchhaltung oft in verschiedene Teilbereiche wie Finanzbuchhaltung, Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung und Lohnbuchhaltung unterteilt.

Die Grundlagen der Buchhaltung sind die Bilanz sowie die Gewinn-und-Verlust (GuV) Rechnung. Ein Buchhalter muss aber nicht nur die Grundlagen und praktische Buchungsabläufe und Kontierungsprozesse kennen, sondern auch fundiertes Wissen zu verschiedenen Steuern und rechtlichen Grundlagen im Zahlungsverkehr aufweisen. Die Arbeit des Buchhalters wird durch viele Buchhaltungsprogramme unterstützt, die sich entweder auf einen Teilbereich wie Lohnbuchhaltung spezialisieren oder alle Aspekte der Buchführung integrieren.
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